Konstruktiver Austausch in Kirchweidach

Zur Fortsetzung des Runden Tischs im Februar lud der Parlamentarische Staatssekretär Stephan Mayer, MdB, am vergangenen Donnerstag nach Kirchweidach ein. Dabei tauschten sich Gemeinde- und Landkreisvertreter aus Altötting mit dem Projektteam der ABS 38 über Möglichkeiten zur Finanzierung der Brücken aus.

Insgesamt 29 Kreuzungsbauwerke, d.h. Brücken, werden im Zuge der ABS 38 in Garching an der Alz, Feichten, Kirchweidach und Tyrlaching an der Bahnstrecke angepasst oder neu gebaut. Dabei müssen die Brücken nicht nur für den zweigleisigen Ausbau und die Elektrifizierung der Bahnstrecke, sondern auch an die sonstigen technischen Anforderungen angepasst werden. Diese regelt das Eisenbahnkreuzungsrecht. Denn viele der Brücken bestehen unverändert seit 1908 und sind daher zum Beispiel nicht darauf ausgerichtet, bis zu 40 Tonnen schwere landwirtschaftliche Fahrzeuge zu tragen.

Dadurch kommen voraussichtlich Kosten in jeweils einstelliger Millionenhöhe auf die Gemeinden zu. Um diese stemmen zu können, baten sie die Politik um Unterstützung. Denn alle Beteiligten des Runden Tischs, darunter die stellvertretende Landrätin Altöttings sowie die Bürgermeister aus Garching an der Alz und der Verwaltungsgemeinde Kirchweidach, befürworten den Ausbau der Bahnstrecke grundsätzlich.

„Da wir im Herbst mit der Entwurfsplanung für den Streckenabschnitt beginnen, liegt es in unserem Interesse, die Wünsche der Gemeinden gemeinsam weiter zu konkretisieren“, versicherte Michael Althaus, Leiter für den Ausbau des Streckenabschnitts Tüßling–Freilassing, den Gemeinden. „Auch während der Entwurfsplanung werden wir kontinuierlich im Austausch bleiben.“

Um diese mit ihnen zu besprechen, plant Althaus die Gemeinden im Frühjahr zusammen mit seinem Team erneut zu besuchen. Für eine anschließende Entscheidung will ihnen das Projetteam die zu erwartenden Kosten für mögliche Optionen transparent aufzeigen. Diese reichen von einem 1:1-Ersatz über eine Aufweitung bis zu einer Auflösung der Bauwerke.

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