Hintergrund

Die Strecke München–Mühldorf–Freilassing ist von zentraler Bedeutung für Südostbayern: Sie verbindet die Menschen in der Region nicht nur untereinander, sondern auch mit der Landeshauptstadt bzw. dem Großraum München, wo sich die Arbeitsplätze vieler Berufstätiger und der wichtigste Flughafen im süddeutschen Raum befinden. Mit Blick Richtung Süden ist vor allem die gute Anbindung nach Salzburg und somit ins Nachbarland Österreich entscheidend für die Bahnreisenden.

Neben der Bedeutung für den Personennah- und Fernverkehr ist die Schiene auch ein bestimmender Standortfaktor für die regionale Industrie: Besonders die Unternehmen im sogenannten „bayerischen Chemiedreieck“ sind angewiesen auf den schnellen, kostengünstigen und vor allem sicheren Transport ihrer Erzeugnisse.

Auch auf europäischer Ebene besitzt die Strecke als Bestandteil der Transeuropäischen Netze (TEN) einen hohen Stellenwert, da sie in Zukunft Teil des Rhein-Donau-Korridors von Paris nach Budapest sein wird.

Bereits heute wird die Strecke intensiv genutzt und für die kommenden Jahre und Jahrzehnte sagen Prognosen weiter steigende Zugzahlen voraus. Deswegen arbeitet die Deutsche Bahn zusammen mit Partnern vor Ort daran, das Schienennetz langfristig leistungsfähig zu machen, ohne dabei Mensch und Natur aus dem Blick zu verlieren: Schall- und Umweltschutz sind bei diesem Großprojekt zentrale Themen, die bei jedem Schritt – von der Planung über die Ausführung bis zum Betrieb – mitbedacht und in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden.