Erschütterungsmessungen im Spätherbst

Ein wichtiger Bestandteil innerhalb der laufenden Entwurfsplanung ist unter anderem der Erschütterungsschutz. Hierfür sind effektive Maßnahmen zu entwickeln, welche die Anwohner:innen in Zukunft bestmöglich vor Beeinträchtigungen schützen. Die Grundlage dafür bilden Erschütterungsmessungen, die im Spätherbst (voraussichtlich im Oktober/November) dieses Jahres stattfinden werden.

Konkret geht es darum, an verschiedenen Punkten im Projektgebiet die Eigenschaften des Untergrundes zu ermitteln und Daten zu erheben. Dazu hat sich das Projektteam per Anschreiben an die Anwohner:innen verschiedener Grundstücke nahe des Bestandsgleises gewandt.

"Für die bereits signalisierte Unterstützung der Anwohner:innen möchten wir uns bereits an dieser Stelle bedanken. Mit den Freiwilligen setzen wir uns rechtzeitig vor Beginn der Messungen persönlich in Verbindung", kündigt Projektleiterin Michelle Dewald an.

Die Erschütterungsmessungen übernimmt die Firma Steinhauser Consulting Engineers ZT GmbH, eines der führenden Unternehmen im Umweltdienstleistungssektor. Die Methode bei diesen Erschütterungsmessungen sieht vor, Geophone am Boden bzw. an der Kellerwand aufzustellen oder anzubringen. Bei der Messung selbst bildet ein so genannter VibroScan die Erschütterungen so wirklichkeitsgetreu wie möglich nach. Ein hydraulischer Schwingungsgenerator erzeugt normierte Schwingungen auf dem bestehenden Gleis über den gesamten Frequenzbereich einer Zugvorbeifahrt. Die Schwingungsimmissionen werden mit den Geophonen in verschiedenen Abständen zum Gleis sowie im Kellergeschoss von Referenzgebäuden gemessen.

Die Ergebnisse der Datenerhebungen sind Bestandteil eines Erschütterungsgutachtens, das nach Fertigstellung öffentlich vorgestellten werden kann.

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