Tüßling–Freilassing

Eines der Hauptziele beim Streckenausbau im Rahmen der ABS 38 ist die verbesserte Anbindung an das Nachbarland Österreich. Der Ausbauabschnitt von Tüßling nach Freilassing bildet hierbei die Schnittstelle zum österreichischen Bahnnetz und grenzt im Süden an das Salzburger S-Bahn-Netz (weitere Informationen zur Anbindung an die S-Bahn Salzburg finden Sie hier). In Zukunft sollen mit dem Ausbau nicht nur bessere Fernverkehrsverbindungen über Salzburg – etwa nach Wien – möglich werden, sondern auch der Regional- und Nahverkehr qualitativ und quantitativ ausgebaut werden.

Konkret sind folgende Maßnahmen geplant:

  • Durchgehende Elektrifizierung zwischen Tüßling und Freilassing
  • Durchführung von Ausgleichsmaßnahmen

Zusätzlich sind folgende Maßnahmen möglich:

  • Anhebung der Streckengeschwindigkeit auf bis zu 160 Kilometer pro Stunde
  • Schallschutzmaßnahmen (aktiv und passiv)
  • Blockverdichtungen zwischen Tüßling und Freilassing
  • Auflassung, Anpassung oder Neubau bestehender Bahnübergänge
  • Untersuchung der ETCS -Ausrüstung
  • Auflassung, Erweiterung oder Neubau vorhandener Eisenbahn- und Straßenüberführungen
  • Umbauarbeiten in den Bahnhöfen und Haltepunkten Garching/Alz, Kirchweidach, Tittmoning/Wiesmühl, Fridolfing, Kirchanschöring, Laufen


Aktuelles
(Stand 06.11.2018): Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat verkündet, dass der zweigleisige Ausbau des Abschnittes Tüßling-Freilassing vom "potentiellen Bedarf" in den "vordringlichen Bedarf" des Bundesverkehrswegeplans 2030 hochgestuft wird. Damit soll die rund 61 kilometerlange Strecke sowohl elektrifiziert als auch zweigleisig ausgebaut werden.

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