Ziele & Nutzen der ABS 38

1. Schneller ans Ziel

Durch die Anhebung der Streckengeschwindigkeit auf abschnittsweise bis zu 200 km/h verkürzt sich die Reisezeit von München nach Wien um eine halbe Stunde auf 3 Stunden und 30 Minuten. Auch Pendler auf der Strecke München–Mühldorf–Salzburg sparen sich künftig zehn Minuten Fahrzeit. Weitere Infos

Bild: Axel Hartman

2. Mehr Kapazität

Durch den zweigleisigen Ausbau, die Anhebung der Höchstgeschwindigkeit sowie die Ausstattung der Strecke mit ETCS (European Train Control System) können mehr Züge pro Tag die Strecke passieren. Dabei sorgt das ETCS dafür, dass mehrere Züge zeitgleich im selben Abschnitt fahren können, da die Abstände elektronisch überwacht und die Züge im Notfall automatisch angehalten werden können. Weitere Infos

Bild: DB AG Uwe Miethe

3. Klimaschutz

Der gesamte Streckenverlauf der ABS 38 wird elektrifiziert. Dadurch können umweltschädliche Dieselloks durch Elektroloks ersetzt werden. Außerdem können bedingt durch die Kapazitätssteigerung auch mehr Gütertransporte von der Straße auf die Schiene verlagert werden. Dadurch können jährlich bis zu 23.100 Tonnen an Kohlenstoffdioxid (CO2) eingespart werden. Weitere Infos

Bild: DB AG Meiko Herrmann

4. Anbindung an den Münchner Flughafen

Zusammen mit dem Erdinger Ringschluss und der Walpertskirchener Spange sorgt die ABS 38 dafür, dass Südostbayern und Österreich besser an den Flughafen München angebunden sind.

Bild: DB AG Uwe Miethe

5. Stärkung des Wirtschaftsstandortes Südostbayern

Die Ausbaustrecke ABS 38 schafft die Infrastruktur, damit Südostbayern sowie das wirtschaftlich bedeutsame ChemDelta Bavaria auch künftig im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig bleiben. Die Schiene ist eine zentrale Transportader für Güter aus dem ChemDelta Bavaria nach ganz Europa. Weitere Infos

Bild: DB Netz

6. Europäische Vernetzung

Auch aus europäischer Sicht ist die ABS 38 von Bedeutung: Als Teil des transeuropäischen Korridors von Paris nach Budapest liegt die Strecke an einem der Hauptverkehrswege zwischen Ost- und Westeuropa. Im Einzugsgebiet der Magistrale leben 35 Millionen Menschen. Weitere Infos

Bild: Europäische Kommission/TENtec

7. Barrierefreies Reisen

Im Zuge des Großprojekts ABS 38 werden 19 Bahnhöfe und Haltepunkte entlang der Strecke barrierefrei ausgebaut. Das bedeutet, dass dort ein stufenloser Zugang zu Bahnsteigen und von dort zu den Zügen möglich sein wird. Auch für Blinde und Gehörlose werden die Bahnhöfe und Haltepunkte angepasst. Weitere Infos​

Bild: Florian Liese

8. Schall- und Erschütterungsschutz

Im Bundes-Immissionsschutzgesetz hat der Gesetzgeber das Prinzip der Lärmvorsorge verankert. Demnach müssen an Neu- und Ausbaustrecken – folglich auch bei der ABS 38 – schädliche Umwelteinwirkungen von Verkehrsgeräuschen verhindert und Lärmgrenzwerte eingehalten werden. Anwohner haben also durch den Ausbau im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen Anspruch auf Schall- und Erschütterungsschutzmaßnahmen. Weitere Infos

Bild: Florian Liese

9. Mehr Sicherheit

Beim zweigleisigen Ausbau der ABS 38 beseitigen wir alle Bahnübergänge zwischen Markt Schwaben und Ampfing. Als Ersatz für die Bahnübergänge bauen wir Straßen- und Eisenbahnbrücken. Damit sinkt die Wahrscheinlichkeit von Unfällen, die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer wird erhöht. Zudem entfallen Wartezeiten an geschlossenen Schranken und der Verkehrsfluss auf der Straße wird deutlich reibungsloser. Weitere Infos

Bild: Florian Liese

10. Deutschland-Takt

Pünktlichere Züge, schnellere Verbindungen und weniger Wartezeiten: Das sind die Ziele des Deutschland-Taktes. In regelmäßigen Abständen – alle 30 bis 60 Minuten – werden an bestimmten Knotenbahnhöfen Züge ein- und kurze Zeit später wieder ausfahren. Zur Realisierung des Deutschland-Taktes trägt auch der Bau der ABS 38 bei. Weitere Infos

Bild: DB Netz