Ablauf der Projektplanung

Große Infrastrukturprojekte wie die ABS 38 erfordern einen hohen Planungsaufwand, um sicherzustellen, dass alle technischen, verkehrlichen, betrieblichen und finanziellen Aspekte berücksichtigt und aufeinander abgestimmt sind.

Die verschiedenen Phasen der Planung gliedern sich wie folgt:

  • Grundlagenermittlung
  • Vorplanung (Projekt- und Planungsvorbereitung)
  • Entwurfsplanung (System- und Integrationsplanung)
  • Genehmigungsplanung
  • Ausführungsplanung

Erklärfilm: Planung von Infrastrukturprojekten

Wie läuft die normale Planung eines Infrastrukturprojektes ab? An welcher Stelle können sich Bürgerinnen und Bürger einbringen – und warum vergehen oft viele Jahre bis zur Inbetriebnahme?

Der kurze Film erklärt anhand eines einfachen allgemeinen Beispiels, wie die Phasen der Projektplanung ablaufen.

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Dazu noch aktuelle Hinweise:

Damit Projekte künftig schneller realisiert werden können, trat zum 1. Januar 2018 die Bedarfsplanumsetzungsvereinbarung – kurz: BUV – in Kraft. Diese enthält eine neue Ausrichtung der Finanzierungsstruktur, die u.a. eine intensivierte Planungs- und Projektbegleitung durch das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) vorsieht. Dadurch wird eine wesentliche Voraussetzung für eine beschleunigte Projektfinanzierung und -umsetzung erfüllt.

Am 23. November 2018 hat der Bundesrat das Gesetz zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren im Verkehrsbereich – Planungsbeschleunigungsgesetz – beschlossen. Mit dem neuen Gesetz sollen ab sofort die Planungs- und Genehmigungsverfahren beim Aus- und Neubau von Verkehrsinfrastruktur deutlich verkürzt werden. Die Verfahren sollen dadurch einfacher, effizienter und transparenter ablaufen.